Zu Kritik und Desinformation
- einige Antworten auf zwielichtige Internetmeldungen

Zur VVN/BdA...

Dann existieren einige Verlautbarungen zu meinen Arbeiten auf der Internet-Seite "Nach den Rechten sehen" der "Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten" (VVN/BdA). Die Äußerungen sind - so sie mir vorliegen - sachlich nicht zu beanstanden. Sie sind es nur durch den Kontext, in dem sie erscheinen (z.B. unter zermatschtem Hakenkreuz-Zeichen).
Das sollte Grund genug sein, einmal einen Blick auf die VVN/BdA zu werfen: Diese 1947 gegründete Gruppierung diente seit den 50er Jahren als kommunistische Vorfeldorganisation, mit deren Hilfe Bündnispartner gewonnen werden sollten, die von einem allzu offen auftretendem kommunistischen Engagement zurückgeschreckt wären. Die Gruppierung, in der sich kaum noch echte verfolgte Kommunisten der NS-Zeit finden (ein Etikettenschwindel also mittlerweile), mehrheitlich jüngere Kader die Kontrolle übernommen haben, findet regelmäßig Erwähnung in den Verfassungsschutzberichten.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) ist eine Vertreterin des sogenannten "orthodoxen Antifaschismus" und marxistisch ausgerichtet. Eng ist ihre Verbindung zur "Deutschen Kommunistischen Partei" (DKP). In meiner Arbeit "Das `antifaschistische Milieu´" ist dieser Strömung ein großes ausführliches Kapitel gewidmet (Kapitel 2). Dort kann man sich eingehend informieren.

Zudem existiert die Schrift: "Bundesamt für Verfassungsschutz: `Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten´ (VVN-BdA), Köln Juni 1997.

Informationen zur VVN-BdA erhält man auch in den regelmäßig erscheinenden Verfassungsschutzberichten.